8.5.0
Mit der Aktion Vorgangspasswort setzen wird einem Vorgang ein Passwort zugewiesen. Dieses Passwort ermöglicht es berechtigten Personen, über einen Prozess-Link erneut auf einen bereits eingereichten Vorgang zuzugreifen.
Inhalt
|
Zweck der Aktion
Das Vorgangspasswort schützt den externen Zugriff auf einen einzelnen Vorgang. Nur Personen, die das Passwort besitzen, können den Vorgang über den Prozess-Link öffnen, sofern der externe Zugriff entsprechend konfiguriert ist.
Konfiguration
Name
Interne Bezeichnung der Workflow-Aktion. Der Name dient der besseren Übersicht innerhalb des Workflows und wird auch für den Platzhalter verwendet.
Beschreibung
Optionales Feld zur Dokumentation des Zwecks. Hier kann hinterlegt werden, warum und in welchem Zusammenhang das Vorgangspasswort gesetzt wird.
Passworttyp
Es stehen zwei Varianten zur Verfügung:
Passwort eingeben
Ein fester Wert wird als Vorgangspasswort gesetzt.
Der Wert kann:
- direkt in der Aktion hinterlegt werden
- oder dynamisch aus einem Platzhalter (z.B. Formularfeld) übernommen werden
Damit ist es möglich, der ausfüllenden Person im Formular selbst die Vergabe eines eigenen Passworts zu erlauben. Dazu wird z.B. ein Textfeld im Formular bereitgestellt, dessen wert in der Workflow-Aktion als Passwort referenziert wird.
Passwort generieren
Das System erzeugt automatisch ein Passwort.
Passwortlänge
Legt fest, wie viele Zeichen das generierte Passwort enthalten soll.
Zeichenoption
Es kann festgelegt werden, welche Zeichentypen im Passwort enthalten sein müssen:
- Buchstaben
- Kleinbuchstaben
- Großbuchstaben
- Ziffern
- Sonderzeichen
Wenn keine der Checkboxen ausgewählt wird, verwendet das System standardmäßig alle aufgeführten Zeichentypen.
Rückgabewert bei erfolgreicher Ausführung
Nach erfolgreicher Ausführung steht folgender Platzhalter zur Verfügung:
[%$<Aktionsname>.RESULT.password%]
Dieser enthält das gesetzte oder generierte Passwort.
Der Wert kann in nachfolgenden Workflow-Schritten weiterverwendet werden, z.B.:
- in einer E-Mail
- in einer Benachrichtigung
- zur Weiterverarbeitung in anderen Aktionen
Voraussetzung für den Zugriff über den Prozess-Link
Damit das Vorgangspasswort beim externen Aufruf eines Vorgangs tatsächlich greift, sind zusätzliche Einstellungen erforderlich:
- Im betreffenden Status muss ''Externen Aufruf erlauben'' aktiviert sein.
- Zusätzlich muss die Zugriffsart ''Vorgangspasswort'' ausgewählt werden.
Erst wenn beide Einstellungen gesetzt sind, wird beim Öffnen des Prozess-Links die Eingabe des Vorgangspasswort verlangt.
Ohne diese Konfiguration hat das gesetzte Passwort keine Auswirkung auf den externen Zugriff.
Typisches Einsatzszenario
- Formular wird abgesendet
- Vorgangspasswort wird gesetzt oder generiert
- Prozess-Link wird per E-Mail versendet
- In einer separaten E-Mail wird das Passwort per Platzhalter verschickt
- Status ''Eingegangen'' erlaubt externen Aufruf mit Vorgangspasswort
- Die antragstellende Person kann über den Prozess-Link mit Eingabe des Vorgangspasswortes erneut auf den Vorgang zugreifen
War dieser Artikel hilfreich?
Das ist großartig!
Vielen Dank für das Feedback
Leider konnten wir nicht helfen
Vielen Dank für das Feedback
Feedback gesendet
Wir wissen Ihre Bemühungen zu schätzen und werden versuchen, den Artikel zu korrigieren
