Mit dem kostenpflichtigen Barcode-Plugin für formcycle haben Sie die Möglichkeit, (aus Formularinhalten) Barcodes verschiedener Formate zu erstellen und diesen nachher zum Beispiel in einer PDF-Fill- oder Word-Fill Aktion zu nutzen.
Pluginparameter
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- Format (Pflichtangabe)
Auswahl des gewünschten Barcodeformats. Zur Auswahl stehen UPC-A, UPC-E, EAN-8, EAN-13, CODE 39, CODE 93, CODE 128, ITF, CODABAR, DATAMATRIX, PDF417, QR Code und AZTEC. - Inhalt (Pflichtangabe)
Der zu kodierende Inhalt. Dieser kann, wie in der Abbildung dargestellt, aus Platzhalterngeneriert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass der Inhalt:- nicht leer ist
- dem ausgewählten Format entspricht
- nicht zu groß ist (Die maximale Inhaltsgröße ist abhängig vom Format)
Wird dies nicht beachtet, kommt es zu einem Fehler während der Status- und Aktionsverarbeitung.
Möchten Sie einen EPC-QR-Code (GiroCode) für SEPA-Überweisungen erzeugen, wählen Sie als Format QR Code und geben den EPC-konformen Text direkt im Feld Inhalt ein. Eine eigene Formatoption dafür gibt es nicht, der reine Text funktioniert aber wie von der Spezifikation vorgesehen.
- Name der Ausgabedatei (optional)
Name der Bilddatei, die generiert werden soll. Die Dateiendung muss mit angegeben werden. Folgende Dateiendungen sind zulässig: .png, .jpg, .jpeg, .bmp und .gif. Wenn nichts definiert ist, wird "code.jpg" als Dateiname verwendet. - Name der Ausgabevariable (optional)
Die Variable ermöglicht den Zugriff auf die Bilddaten des Barcodes in Form Base64-Daten. Der Variablenname darf keine Leerzeichen enthalten. In anderen Aktionen kann auf die Bilddaten zugegriffen werden, bspw. in den Aktionen Word-Datei befüllen oder PDF-Datei befüllen, um den Barcode in Dokumenten unterzubringen. Die Syntax bei Ausgabevariable z.B. qr_code lautet:- Word (Fill): qr_code.b64img()
- PDF (Fill): qr_code-b64img
- Breite (Pflichtangabe)
Breite des Barcodes - Höhe (Pflichtangabe)
Höhe des Barcodes
Anwendungsbeispiele
Ausgabe eines QR-Codes in einem PDF-Dokument
Die Vorgehensweise hier ist wie oben in den Bildern schon dargestellt. Folgende Aktionen sind erforderlich:
- Die Aktion Barcode-Erzeugung ausführen, um den entsprechenden Inhalt zu definieren sowie das Format für den Barcode festzulegen. Eine Möglichkeit ist QR-Code. Der Inhalt des QR Code kann ein Eingagebeelement, Systemplatzhalter wie Formular URL oder frei vergebener Text wie eine URL sein.
- Die Aktion Word-Datei befüllen oder PDF-Datei befüllen einfügen, um das Dokument zu erzeugen. Wenn Sie in der Barcode Aktion unter "Name der Ausgabevariable" einen Wert angegeben haben, muss dieser dann in der Druck-Vorlage verwendet werden. Da der Platzhalter einen Base-64 String zurückliefert ist die Funkion .b64img() auszuführen. Ein beispielehafte Definition ist oben unter Name der Ausgabevariable beschrieben.
- Die darauf folgende Aktion hängt von dem Anwendungsfall ab. Die Datei könnte per E-Mail versendet werden oder wie bei obigen Beispiel direkt ausgeliefert werden.
Ausgabe eines QR-Codes in einer E-Mail
Auch hier ist wieder die Aktion Barcode-Erzeugung im Workflow als Erstes auszuführen, um den QR Code zu erzeugen. Weitere nötigen Aktionen:
- Die Aktion Base64 dekodieren ausführen, da das Ergebnis welches die Aktion Barcode-Erzeugung liefert, ein Base64-String ist. Dazu wird der RESULT-Platzhalter der Aktion Barcode-Erzeugung in das Feld Base64 übergeben.
Der Platzhalter [%$Barcode-Erzeugung.RESULT.barcode%] kann über die Platzhalterauswahl unter Workflow (Aktion) ausgewählt werden. Der Ausgabename kann frei vergeben werden und ist in diesem Beispiel barcode.jpeg.
- Die Aktion E-Mail einfügen, um den Barcode als Anhang zu versenden. Dazu ist als Datei Aktion Base64 dekodieren auszuwählen. Um dies auch direkt als Bild einzufügen ist die Quellcode-Ansicht
bei Inhalt der E-Mail aufzurufen und folgendes an gewünschter Stelle einzufügen:<p><img alt="QR-Code Bild aus Anhang" src="barcode.jpeg" /></p>
Wenn in die normale Ansicht zurück gewechselt wird, erscheint als Alternativer Text "QR-Code Bild aus Anhang". In der Mail selbst wird der QR-Code als Bild ausgegeben.

Ausgabe eines EPC-QR-Codes (GiroCode) für SEPA-Überweisungen
Ein EPC-QR-Code enthält alle Angaben, die für eine SEPA-Überweisung nötig sind. Scannt jemand den Code mit einer Banking-App, werden die Überweisungsdaten automatisch übernommen.
Eine eigene Formatoption für EPC-QR-Codes gibt es im Barcode-Plugin nicht. Es genügt aber, als Format QR Code zu wählen und den Inhalt als reinen Text nach folgendem Schema im Feld Inhalt einzutragen. Jede Angabe steht dabei in einer eigenen Zeile:
| Zeile | Bedeutung | Pflichtangabe? | Beispiel |
|---|---|---|---|
| 1 | Kennung, immer der feste Wert BCD | ja | BCD |
| 2 | Versionsnummer des Schemas (002, wenn alle Beteiligten aus einem EWR-Land stammen) | ja | 002 |
| 3 | Zeichenkodierung (z. B. 1 für UTF-8) | ja | 1 |
| 4 | Kennung der Überweisungsart, immer der feste Wert SCT | ja | SCT |
| 5 | BIC der Empfängerbank | nur bei Version 001 Pflicht, bei 002 optional | DEUTDEFF |
| 6 | Name des Zahlungsempfängers (max. 70 Zeichen) | ja | Max Mustermann |
| 7 | IBAN des Zahlungsempfängers | ja | DE02120300000000202051 |
| 8 | Betrag im Format EUR#.## | nein (aber empfohlen) | EUR123.45 |
| 9 | Verwendungszweck-Code (max. 4 Zeichen, z. B. GDDS für Warenkauf) | nein | (leer) |
| 10 | Strukturierte Zahlungsreferenz (max. 25 Zeichen) – wenn genutzt, muss Zeile 11 leer bleiben | nein | (leer) |
| 11 | Unstrukturierter Verwendungszweck (max. 140 Zeichen) – wenn genutzt, muss Zeile 10 leer bleiben | nein | Rechnung 4711 |
| 12 | Zusätzlicher Hinweistext (max. 70 Zeichen) | nein | (leer) |
Ein vollständiger Beispielinhalt für das Feld Inhalt sieht damit so aus:
BCD 002 1 SCT DEUTDEFF Max Mustermann DE02120300000000202051 EUR123.45 Rechnung 4711
Dieser Text wird beim Ausführen der Barcode-Erzeugung als QR-Code umgesetzt und kann anschließend wie in den vorherigen Beispielen in einem Word- oder PDF-Dokument oder per E-Mail ausgeliefert werden.
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